Netzpolitik.org und die Digitale Gesellschaft e.V. haben einen Anti-ACTA-Spendenaufruf veröffentlicht.

Mit dem Geld sollen Flyer, Postkarten, Aufkleber und eventuell Poster hergestellt werden.

Wir wollen verschiedene Informationsmaterialien zusammen mit Designern entwickeln, in größerer Auflage drucken lassen und anschließend verteilen. Wenn die Spendensumme erreicht wird, werden für wir jede Stadt in der eine Aktion oder Demonstration stattfindet, ein großes kostenloses Informations-Paket zusammenstellen. Dazu gehören Flyer, Postkarten, Aufkleber und wahrscheinlich auch Poster. Diese wollen wir jeweils in größerer Auflage produzieren. Ob wir 10.000, 30.000 oder noch mehr Flyer drucken lassen, hängt natürlich von der Nachfrage ab.

Mutt und Google Kontake

Meine Kontakte und Kalender verwalte ich mit Google. Mit fast jedem Gerät oder OS einfach zu synchronisieren. Was mir noch fehlte war das Adressbuch mit mutt nutzen zu können.
Durch Zufall bin ich auf Goobook gestoßen. Goobook ist ein Python-Script und lässt sich leicht mit
pip install goobook
installieren. In seinem Home-Verzeichnis legt man die Datei .goobook mit folgendem Inhalt an:
[DEFAULT]
email: DieGoogleEmail@Adresse.com
password: SuperGeheimesPassword
max_results: 9999
cache_filename: ~/.goobook_cache
cache_expiry_hours: 24

Mit dem Befehl
goobook reload
wird das Adressbuch in der Datei .goobook_cache zwischengespeichert. Um eine Mail-Adresse zu suchen wird folgendes Kommando verwendet:
goobook query suchstring

Für die Einbindung in Mutt einfach die .muttrc erweitern:
set query_command="goobook query '%s'"
bind editor complete-query
macro index,pager a "goobook add" "Kontakt zum Adressbuch hinzufügen"

Das reicht schon um mit Mutt auch auf die Kontakt-Daten seines Google-Accounts zugreifen zu können.

Umzug

Der Blog ist auf einen anderen Server umgezogen. So weit so gut, aber trotz einiger Vorüberlegungen passieren immer “dinge” wo mit man nicht gerechnet hat.
Z.B. das kopieren der rrd-files für rrdweather. Die Dateien wollten nämlich erst exportiert und dann wieder import werden, was ja auch schnell mit rrdtool gemacht ist

for i in *.rrd; do rrdtool dump $i > `basename $i .rrd`.xml; done

Auf dem neuen Server dann

for i in *.xml; do rrdtool restore $i `basename $i .xml`.rrd; done

Auch der Umgang mit verschiedenen SSL-Zertifikaten und nur einer IP möchte dem Apachen erst mal beigebracht werden. Dazu schreibe ich aber einen eigenen Artikel.

Bis jetzt läuft alles rund, mal sehen ob es so bleibt oder ob noch Fehler auftauchen.

Websperren sind vom Tisch

Die umstrittenen Sperren für Kinderpornografie im Web sind endgültig vom Tisch. Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition in Berlin beschlossen am Dienstag, das so genannte Zugangsererschwerungsgesetz der Vorgängerregierung zu kippen und kinderpornografische Inhalte im Internet künftig ausschließlich zu löschen. Zugleich verständigten sich die Partei- und Fraktionschefs auf die Einrichtung einer Visa-Warndatei, um Visa-Missbrauch stärker zu bekämpfen.
Das Gesetz der Vorgängerregierung aus CDU/CSU und SPD sah vor, kinderpornografische Seiten im Netz zu sperren. Vor allem Internet-Nutzer liefen Sturm gegen das Vorhaben. Union und FDP vereinbarten bereits im Herbst 2009 in ihrem Koalitionsvertrag, die Sperren zunächst nicht anzuwenden und ein Jahr lang das Löschen zu testen, um dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Nun soll das Gesetz endgültig aufgehoben werden.

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) begrüßte das Ende für die Sperren, für das sie zuvor eingetreten war. Es gebe Erfolge beim Löschen – der nun eingeschlagene Weg der Koalition sei daher richtig. "Nach aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes sind nach zwei Wochen 93 Prozent der kinderpornografischen Inhalte gelöscht, nach vier Wochen sind es sogar 99 Prozent", sagte sie.

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte, in die vereinbarte Visa-Warndatei sollen alle aufgenommen werde, die wegen visa-relevanter Straftaten wie Menschenhandel und Schleuserkriminalität verurteilt wurden. Es werde keinen Zugriff der Sicherheitsbehörden auf die Datei geben. Die Pläne zur Einrichtung einer Visa-Warndatei gehen noch auf den Untersuchungsausschuss des Bundestags zurück, der 2005 wegen Visa-Missbrauchs in der Ukraine ermittelte.

Friedrich sagte, Justiz- und Innenministerium sowie die Fraktionen von Union und FDP wollten in der kommenden Woche mit Gesprächen über die mögliche Verlängerung von Anti-Terrorgesetzen beginnen. Es geht um Gesetze, die im Zuge der Terroranschläge vom 11. September 2001 erlassen wurden und die eigentlich Anfang 2012 auslaufen. Bis Mai wolle man einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen, sagte Friedrich.

 

Quelle: heise online

Der Deutsche Bundestag ist arbeitsunfähig

Seit knapp zwei Stunden ist der Deutsche Bundestag ohne Strom. Die Ursache scheint wohl ein Kabelschaden an einer Baustelle in der Nähe zu sein. 

Ohne Strom auch keine Toilettenbenutzung möglich wie man über Twitter lesen konnte: 

"Achtung, hier spricht die Polizei. Aufgrund des Stromausfalles ist die Benutzung der Toiletten zu unterlassen."

Manchmal ist die arbeitsunfähigkeit des Bundestages nicht an einem Stromausfall festzumachen sondern Hausgemacht!